Technik
Um das junge Publikum heute bei Laune zu halten reicht in vielen Fällen das blosse Auflegen von tanzbarer Musik kaum mehr aus. So gingen vor allem die grossen und meist auch überregional bekannten Diskotheken dazu über, mittels aufwendiger technischen Einrichtungen, zu welchen neben einer sehr leistungsfähigen Audiotechnik auch zunehmend grosse Lichtapparaturen gehören, die Tänzer in einen synästhetischen Rausch zu versetzen. Was mit einfachen Scheinwerfern wie Lichtorgelkonzept und der berühmten Discokugel begann, wird heute, je nach finanziellen Möglichkeiten, mit verschiedensten Lasern, Special Effects oder gar pyrotechnischen Einrichtungen fortgesetzt. Durch die verschiedenen Möglichkeiten wie Scanner oder Moving Heads kann der Eindruck durch die Musik zusätzlich verstärkt werden. Daneben kann auch mit dem Einsatz von Trockeneis und dergleichen der bekannte Nebel erzeugt werden. Die Musik ist generell sehr laut und befindet sich mit durchschnittlich 100dB nahe an der Schwelle zur nachhaltigen Schädigung des Gehörs.